Kreis Borken: 3,1 Millionen Euro fürs Breitbandnetz
Quelle: Westfälische Nachrichten, 25. September 2009
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„Mit den 3,17 Millionen Euro kann jeder Ort angebunden werden“, blickte Dr. Schwenzow in die Glasfaser-Zukunft. Klar sei aber auch, dass das Geld nicht ganz reichen werde, um Kosten von rund 40.000 Euro pro Kilometer Rohrverlegung zu bezahlen. Laut Dr. Schwenzow hätten aber die Bürgermeister zugesichert, Geld beizusteuern. Und: Innerhalb der Ortsgrenzen seien es ohnehin die Kommunen, die investierten.
Dr. Schwenzow machte auch deutlich, dass der Telekommunikationsmarkt grundsätzlich ein freier Markt sei. Weil aber im ländlichen Raum der Markt die Nachfrage nicht befriedige, erhalte die öffentliche Hand Verantwortung für die Versorgung der Bürger. Auf Nachfrage von FDP-Fraktionschef Bernd Schöning, der mit dem Geld lieber Kreisgebäude saniert hätte, machte die Kommunikationsfachfrau deutlich, dass das Geld sicher nicht „in den Sand gesetzt“ würde. Die Nachfrage sei da, sagte sie. Im Übrigen sei es auch so, dass „das kein Renditeobjekt ist“, aber: „Es geht ja hier auch um Daseinsvorsorge und Wirtschaftsförderung“, so ihre klare Aussage. Falls man sich nicht um das Thema kümmere, drohe eines: „Dann werden wir immer mehr abgehängt.“
In den kommenden Wochen starten Arbeitsgruppen für die Planung der Leerrohrtrassen sowie für betriebswirtschaftlichen und juristische Fragen. Die jetzt vom Kreistag freigegebenen Mittel sollen bis Ende 2010 ausgegeben sein.








