Baustart für Gaxel
Damit mausert sich das Gewerbegebiet zum Rundum-Vorzeigekind. Gaxel wird in cirka fünf Monaten über eine Dateninfrastruktur mit Lichtwellenleiter verfügen, die sonst gewöhnlich nur in Ballungsgebieten zu finden ist.
Bürgermeister Pennekamp
Bürgermeister Hermann Pennekamp hat nie einen Zweifel daran gelassen, dass die Stadt Vreden für die Unternehmen vor Ort stets optimale Standortbedingungen bieten will. „Wir können nicht dulden, dass unsere Unternehmen aufgrund langsamer Breitbandanschlüsse weniger innovativ sind und sich im Wettbewerb schlechter behaupten“. Grund genug für die Stadt Vreden, zusammen mit engagierten Unternehmern aus Gaxel, den SVS-Versorgungsbetrieben, der WFG für den Kreis Borken und der deutsch-niederländischen Breitband-Plattform NDIX den Ausbau eines öffentlichen Glasfasernetzes anzupacken.
Weitere Ausbau Kreis Borken
Mit diesem Ansinnen ist Vreden keineswegs allein. Vor gut einem Jahr hat sich die Stadt Vreden mit sechs weiteren Kommunen aus dem Kreis Borken zusammengeschlossen, um den Ausbau der Breitbandinfrastruktur zu forcieren. Gemeinsames Ziel ist es, ein schnelles und Zukunft sicheres Breitbandnetz aufzubauen, welches jedem Interessierten zu gleichen Konditionen offensteht. Internetzugang oder Datensicherung sind so bei den großen Telekommunikationsfirmen aber auch bei Unternehmen aus der Region zu buchen. Kleinere Firmen, die noch keinen so großen Datentransfer haben und denen die Anschlusskosten zunächst zu hoch erscheinen, können schon jetzt über angeschlossene Funklösungen von dem Vorhaben profitieren.
Alle Beteiligten hoffen natürlich, dass nach dem Aufbau mit den bislang 14 Pionier-Unternehmen das öffentliche Glasfasernetz schon bald zum Selbstläufer wird. Denn die Experten erwarten, dass bei der derzeitigen Zunahme der Datenvolumina von jährlich 70 % die Kupfernetze schon bald endgültig an ihre Grenzen stoßen. Und dann hat Gaxel noch mehr die Nase vorn.
Quelle: Pressemitteilung WFG für den Kreis Borken







