NDIX verbunden mit FR-IX, GN-IX und ZOD-IX
In der Praxis funktionieren die Netzwerke wie eine integrierte Infrastruktur: ein offener digitaler Marktplatz. Auf dem Marktplatz werden ein breites Angebot an IKT-Diensten, wie zum Beispiel Internet, VoIP-Telefonie, externe Back-UP-, Hosting-, Server- und Arbeitsplatzverwaltung, sowie neue Dienste für Sicherheit, Bildung, Videokommunikation und Zusammenarbeit bereitgestellt.
Der Kooperationsverbund EU-Open setzt sich aus FR-IX (Friesland), GN-IX (Groningen), NDIX (mittlere und südliche Niederlande und Deutschland) und ZOD-IX (Drenthe) zusammen. Alle vier Partner nutzen das Breitbandmodell, wobei der Netzwerkzugang jedem zugänglich ist. Jeder Nutzer kann über den lokalen Anschluss mit jedem anderen angeschlossenen Nutzer kostenlos verbunden werden. EU-Open arbeitet mit dem ‘Flat fee Modell’: mit nur einem monatlichen Anschlusstarif kann uneingeschränkt mit anderen Nutzern kommuniziert werden.
Verbindung ohne Hindernisse
Die Vorteile solch eines offenen Modells, das jetzt in großem Maßstab angewandt wird, liegen auf der Hand. Betriebe und Institutionen, die dem Breitbandnetzwerk angeschlossen sind, können IKT-Dienstleistungen von Anbietern aus dem gesamten Arbeitsgebiet der teilnehmenden Partner nutzen, ohne zusätzliche finanzielle oder technische Hindernisse. Niederlassungen von Unternehmen lassen sich in eigenen Netzwerken miteinander verbinden, und Dienstleister können eine große Kundengruppe von einem Anschlusspunkt und einem Ansprechpunkt aus erreichen.
Nutzer, die in bestehende oder neue Breitbandinfrastrukturen investieren, erreichen einen enormen Mehrwert, zum Beispiel in Form von IKT-Dienstleistungen oder einer möglichen Verbindung mit ihren Kunden, wenn sie sich EU-Open anschließen. Die Chance zur Erreichung erforderlicher Deckungsgrade kann somit enorm erhöht werden. Das Preis-Leistungs-Verhältnis bestehender Dienstleistungen wird stark verbessert, und die Entwicklung und Nutzung neuer Dienstleistungen werden stimuliert.
Offen für jeden
Jeroen van de Lagemaat, Geschäftsführer von NDIX, sieht die Zusammenarbeit als einen weiteren Schritt in der Entwicklung offener Breitbandnetzwerke: “Die niederländische Wirtschaft profitiert davon, dass Breitband weitläufig bereitgestellt wird, ohne dass Inseln entstehen bzw. bestehen bleiben. Wir stehen noch am Anfang. Der Kooperationsverbund ist für alle anderen Nutzer, die offene Infrastrukturen in der Praxis umsetzen wollen, zugänglich. Ich würde sagen: Schließen Sie sich an!”
Bix Jacobse, Geschäftsführer von GN-IX, ist von dieser Bündelung der Kräfte genauso begeistert: “AMS-IX in Amsterdam ist einer der größten Peeringstandorte der Welt, und diese Funktion ist wichtig für die Niederlande. Aber wenn die Regionen außerhalb von Amsterdam auch weiterhin von allen Entwicklungen auf dem Gebiet des Breitbandes profitieren wollen, dann sind die Funktionen regionaler Netzwerken sehr wichtig. Durch die Zusammenarbeit können offene Netzwerke ihre Dienstleistungen auf alle Leistungsnehmer und –anbieter ausweiten. Es handelt sich also um eine Win-win-win-Situation für alle Beteiligten.”
Robert van der Wal, Geschäftsführer von FR-IX und Pionier der ersten Stunde von ZOD-IX, erkennt ebenfalls einen großen Mehrwert für FR-IX und ZOD-IX, denn das Angebot an qualitativ hochwertigen Breitbanddiensten für Unternehmen erfährt Aufwind. “Das bedeutet auch, dass alle Bemühungen der letzten Jahre, IKT-Betriebsamkeit zu stimulieren und Organisationen mehr Wahlmöglichkeiten bezüglich Preis und Qualität zu bieten, erfolgreich waren. Durch die Zusammenarbeit wächst ein Markplatz über die eigene Region hinaus, was allen angeschlossenen Kunden große Vorteile bietet, sowohl in Bezug auf Preis als auch auf Qualität.
“Die Zusammenarbeit der Marktplätze ist für uns alle von großer Bedeutung. Das Angebot an Dienstleistungen wird für Kunden mit einem Schlag enorm erweitert, und das Absatzgebiet der angeschlossenen Dienstleister vergrößert sich, ohne dass sie über eine eigene Glasfaserinfrastruktur verfügen müssen. Die Zusammenarbeit zwischen den Marktplätzen stimuliert außerdem neue innovative Dienste und Produkte”, so Ruud Haak, Projektleiter und Berater von ZOD-IX.
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Über FR-IX
2006 wurde der friesische Internet Exchange (www.fr-ix.nl) gegründet, um die Entwicklung von IKT-Aktivitäten in Friesland zu stimulieren und den Zugang zu Breitbanddiensten zu erweitern. FR-IX ist zum digitalen Breitbandherz von Friesland herangewachsen und verbindet die wichtigsten regionalen Netzwerke miteinander. Angeschlossene Organisationen können Informationen uneingeschränkt austauschen.
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Über GN-IX
Der Groninger Internet Exchange (www.gn-ix.net) wurde 2001 mit dem Ziel gegründet, Internetaktivitäten in den nördlichen Niederlanden zu fördern. Inzwischen sind 80 Unternehmen und Institutionen an die GN-IX-Infrastruktur gekoppelt, und GN-IX konnte viele Provider für sich gewinnen und deren Entwicklung unterstützen. GN-IX war stark beim Start von FR-IX und ZOD-IX involviert.
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Über NDIX
NDIX (www.ndix.net) wurde 2001 als Non-Profit-Organisation gegründet, um die Entwicklung von Breitband im Grenzgebiet der Niederlande und Deutschland zu stimulieren. Anteilseigner der Breitbandplattform sind die Universität Twente, die Participatiemaatschappij Oost Nederland (Oost NV) und die Stadtwerke Münster GmbH. Inzwischen ist NDIX zu einer Plattform herangewachsen, die die Breitbandentwicklung in viel größerem Maße fördert. Das Netzwerk von Einstiegspunkten erstreckt sich von Heerlen bis Zwolle und Kampen und von Münster bis Amsterdam und Haarlem. Rund 800 Unternehmen und Institutionen sind angeschlossen. NDIX ist außerdem mit Eindhoven Fiber Exchange und Taxan verbunden.
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Über ZOD-IX
ZOD-IX (www.zod-ix.nl) ist der jüngste der nördlichen Marktplätze und gerade – Anfang 2010 - für die Region Drenthe zugänglich geworden. ZOD-IX stimuliert die Wirtschaft in Drenthe, indem es unabhängige IKT- und Breitbanddienste bereitstellt. Die Stiftung handelt selbstständig und unabhängig, ohne Gewinnstreben und hat ihre Stärken in der Zusammenarbeit mit Behörden und dem Markt. Ein digitaler Knotenpunkt zwischen verschiedenen lokalen und regionalen Glasfasernetzwerken, viele hoch angesehene Dienstleister und Housing-Einrichtungen zeichnen ZOD-IX aus. Durch die einzigartige Zusammenarbeit mit GN-IX, NDIX und FR-IX konnte ZOD-IX schnell umgesetzt werden und seinem Markt von Anfang an ein breites Paket anbieten. Am 18. März 2010 wird ZOD-IX Im Rahmen eines Festaktes eröffnet. Weitere Informationen sind auf der Website zu finden.







