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Breite Unterstützung für grenzüberschreitendes Breitbandprojekt

12 december 2007
Provinzen, Kreise, Städte und Gemeinden der deutsch-niederländischen Grenzregion wollen die Errichtung einer grenzüberschreitenden Breitbandinfrastruktur und die Entwicklung von innovativen Breitbanddiensten gemeinsam und nachhaltig unterstützen.

 

Dies ist das zentrale Ergebnis eines Strategieworkshops, der im Rahmen des INTERREG IIIA Projektes „Masterplan Breitband 3N" am 29.11.2007 in Kleve stattgefunden hat.

 

Zur Vergrößerung hier klickenRund 50 Vertreter der beteiligten Regionen, u.a. von der Staatskanzlei NRW, den Provinzen Overijssel und Gelderland, der Regierungsvertretung Oldenburg, den Euregios sowie zahlreicher Städte, Kreise und Gemeinden trafen sich am 29. November 2007 in Kleve, um über Ergebnisse des Projektes "Masterplan Breitband3N" zu diskutieren. Das Projekt hat die Erarbeitung einer Breitbandstrategie für die Regionen an der deutsch-niederländischen Grenze zur Aufgabe.

 

Dazu haben die Projektpartner (FTK Forschungsinstitut für Telekommunikation, Dortmund und NDIX bv sowie das Telematica Instituut, Enschede) im vergangenen Jahr eine Bestandsaufnahme existierender Breitbandprojekte durchgeführt und über 100 Gespräche mit Repräsentanten der Zielgebiete über die Entwicklung einer Breitbandstrategie für die Grenzregionen geführt. In sieben Workshops wurden gemeinsam mit Vertretern aus den Bereichen Bildung, Verwaltung, Gesundheit, Notfallmanagement, Logistik und Infrastruktur konkrete Ideen und Ansätze für Breitbandprojekte in diesen Themengebieten diskutiert.

 

Auf Basis dieser Aktivitäten wurde ein Konzept für einen gemeinsamen „Masterplan Breitband 3N“ entwickelt, das im Rahmen des Strategieworkshops vorgestellt wurde und in den kommenden Monaten fertig gestellt wird. Die Teilnehmer des Workshops diskutierten auf dieser Grundlage über die Bedeutung der Breitbandtechnologien für die zukünftige Entwicklung der Euregio als Lebens- und Arbeitsraum. Es wurde deutlich, dass der Zugang zu neuesten Breitbandtechnologien von eminenter Bedeutung für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region ist. Gleichzeitig wurde aber klar, dass noch weitere gemeinsame Anstrengungen nötig sind, um eine ausreichende Versorgung der ländlichen Regionen mit zukunftsfähigen Breitbanddiensten und -infrastrukturen zu gewährleisten.

 

Der Masterplan erleichtert die Entwicklung und Verbreitung von Breitband-Infrastrukturen und Anwendungen in bestimmten Regionen und Sektoren. Darüber hinaus unterstützt er den Erfahrungsaustausch und Know-how Transfer beim Aufbau und der Anwendung von Breitbandtechnologien. Eine Reihe von konkreten Projekten wurde bereits erarbeitet.

 

Für Anfang 2008 wird die Präsentation des ersten Projektes zur Umsetzung des Masterplans erwartet. Innerhalb des so genannten "Majeuren Projektes" werden innovative Breitbanddienste in den bereits erwähnten Anwendungsfeldern entwickelt, begleitet und unterstützt durch den Aufbau einer grenzüberschreitenden Breitbandinfrastruktur.

 

Die bei der Präsentation des Masterplans anwesenden Vertreter aus den Regionen erkennen die Vorteile des Majeures Projektes im Rahmen von INTERREG IV-A an und sichern deren Unterstützung zu. Im Rahmen dieses Majeuren Projekts kann der zügige Aufbau von möglichst flächendeckenden breitbandigen Infrastrukturen und Diensten in den Gebieten der Euregio auf Grundlage des Masterplan Breitband 3N vorangetrieben werden.

 

Das Ziel des Masterplans ist ferner die Unterstützung und Integration weiterer Ideen. Initiativen und Projekte die ihre Aktivitäten in das Majeure Projekt einbringen möchten, werden daher dazu ermutigt, Kontakt zum Projektmanagement aufzunehmen und ihre Ideen zu präsentieren.

 

Kontakt:

Weitere Informationen erhalten Sie über www.breitband3N.de oder direkt bei:

Beate Deska, Forschungsinstitut für Telekommunikation, 0231. 97 50 56 67 oder  bdeska@ftk.de  

 

Das Projekt wird unterstützt durch die Europäische Union im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative Interreg-IIIA aus Mitteln des Europäischen Strukturfonds für regionale Entwicklung sowie durch die Wirtschaftsministerien der Niederlande und der Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen und der Provinzen Overijssel und Gelderland.

 

NDIX bv • Postbus 804 • NL-7500 AV Enschede • info@ndix.net